Schokofabrik

Schokofabrik

type: adapt & reuse
client: private
location: Grödig
time: 2025
renderings: smartvoll

Schokofabrik

type: adapt & reuse
client: private
location: Grödig
time: 2025
renderings: smartvoll

Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU

Ein Ort mit Geschichte – und Zukunft

Im Süden Salzburgs, wo sich Stadtrand und Alpenidylle begegnen, liegt ein Ort mit Geschichte – und Zukunft: die ehemalige Schokofabrik in Grödig.

Jahrzehntelang war hier die Heimat der Mozart-kugelproduktion. Heute entsteht an diesem Standort ein neues, lebendiges Quartier mit Haltung: das Quartier Schokofabrik.

Das Ende der Mozartkugel und der Anfang von etwas Neuem

Im Dezember vergangenen Jahres verließ die letzte Charge Mozartkugeln das Werk.

Doch statt Stillstand folgt Transformation:
Ein Ort mit industrieller Vergangenheit wird zur Bühne für Zukunftsideen – nachhaltig, vielseitig und funktional gedacht.

Transformation statt Abrissbirne

Rund 16.000 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf ein Ensemble aus Hallen, Trakten und Anbauten.

Über Jahrzehnte gewachsen – teils geplant, teils improvisiert – hat sich eine Architektur mit Ecken, Kanten und Charakter entwickelt.

Es ist ein vielschichtiger Gebäudekörper entstanden, der Potenzial bietet: für Wandel, für neue Nutzungen, für eine
Zukunft, die den Bestand mitdenkt.

Erhalten statt abreißen


Wo möglich wird erhalten und angepasst statt ersetzt. Das spart nicht nur Ressourcen und Emissionen, sondern
bewahrt auch den Charakter des OrtesVergangenheit und Zukunft im Dialog.

Gleichzeitig entsteht hier ein neuartiger Nutzungsmix, der Leben
und Frequenz ins Quartier bringt: von Sport- und Veranstaltungsflächen über
Gastronomie und Tourismusangebote bis hin zu Werkstätten und
Gewerbeeinheiten. Diese Vielfalt schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch
Begegnung. Synergien entstehen dort, wo unterschiedliche Funktionen sich
gegenseitig stärken.

Synergien entstehen dort, wo unterschiedliche Funktionen sich gegenseitig stärken.

Freier Blick

Die bestehende Bausubstanz wird nicht zum Problem, sondern zur Chance erklärt. Was sich strukturell und funktional nutzen lässt, wird erhalten – wo Anpassungen notwendig sind, erfolgen sie mit Maß. Um die Räume noch attraktiver zu gestalten, werden zwei Lichthöfe in das Gebäude eingeschnitten. So gelangt Tagesicht ins Herz des Gebäudes – und mit ihm ein echtes Highlight: freie Sicht auf den Untersberg.

Das Grundstück selbst wirkt fast wie ein Aussichtsbalkon in Richtung Bergmassiv – eine Lage mit Weitblick, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Ein Quartier mit Haltung


Was hier entsteht, ist mehr als ein funktionales Gewerbegebiet:

Die Schokofabrik wird zum Quartier, das wirtschaftliche Aktivität, nachhaltige Entwicklung und architektonische Qualität miteinander verbindet. Der bewusste Umgang mit dem Bestand reduziert den ökologischen Fußabdruck, bewahrt Charakter und Geschichte und schafft dabei Raum für Neues.

So wird aus dem einstigen Süßwarenstandort ein Ort, an dem Ideen wachsen, Netzwerke entstehen und Arbeitswelten neu gedacht werden. Und wer weiß – vielleicht liegt in der Luft auch in Zukunft noch ein Hauch von Kakaobutter.