
Schokofabrik


Ein Ort mit Geschichte – und Zukunft
Im Süden Salzburgs, wo sich Stadtrand und Alpenidylle begegnen, liegt ein Ort mit Geschichte – und Zukunft: die ehemalige Schokofabrik in Grödig.
Jahrzehntelang war hier die Heimat der Mozart-kugelproduktion. Heute entsteht an diesem Standort ein neues, lebendiges Quartier mit Haltung: das Quartier Schokofabrik.


Das Ende der Mozartkugel und der Anfang von etwas Neuem
Im Dezember vergangenen Jahres verließ die letzte Charge Mozartkugeln das Werk.
Doch statt Stillstand folgt Transformation:
Ein Ort mit industrieller Vergangenheit wird zur Bühne für Zukunftsideen – nachhaltig, vielseitig und funktional gedacht.

Transformation statt Abrissbirne
Rund 16.000 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf ein Ensemble aus Hallen, Trakten und Anbauten. Über Jahrzehnte gewachsen – teils geplant, teils improvisiert – hat sich eine Architektur mit Ecken, Kanten und Charakter entwickelt. Es ist ein vielschichtiger Gebäudekörper entstanden, der Potenzial bietet: für Wandel, für neue Nutzungen, für eine Zukunft, die den Bestand mitdenkt.



Erhalten statt abreißen
Wo möglich wird erhalten und angepasst statt ersetzt. Das spart nicht nur Ressourcen und Emissionen, sondern bewahrt auch den Charakter des Ortes – Vergangenheit und Zukunft im Dialog. Gleichzeitig entsteht hier ein neuartiger Nutzungsmix, der Leben und Frequenz ins Quartier bringt: von Sport- und Veranstaltungsflächen über Gastronomie und Tourismusangebote bis hin zu Werkstätten und Gewerbeeinheiten. Diese Vielfalt schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Begegnung. Synergien entstehen dort, wo unterschiedliche Funktionen sich gegenseitig stärken.



Synergien entstehen dort, wo unterschiedliche Funktionen sich gegenseitig stärken.





Freier Blick
Die bestehende Bausubstanz wird nicht zum Problem, sondern zur Chance erklärt. Was sich strukturell und funktional nutzen lässt, wird erhalten – wo Anpassungen notwendig sind, erfolgen sie mit Maß. Um die Räume noch attraktiver zu gestalten, werden zwei Lichthöfe in das Gebäude eingeschnitten. So gelangt Tagesicht ins Herz des Gebäudes – und mit ihm ein echtes Highlight: freie Sicht auf den Untersberg.


Das Grundstück selbst wirkt fast wie ein Aussichtsbalkon in Richtung Bergmassiv – eine Lage mit Weitblick, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Ein Quartier mit Haltung
Was hier entsteht, ist mehr als ein funktionales Gewerbegebiet:
Die Schokofabrik wird zum Quartier, das wirtschaftliche Aktivität, nachhaltige Entwicklung und architektonische Qualität miteinander verbindet. Der bewusste Umgang mit dem Bestand reduziert den ökologischen Fußabdruck, bewahrt Charakter und Geschichte und schafft dabei Raum für Neues.
So wird aus dem einstigen Süßwarenstandort ein Ort, an dem Ideen wachsen, Netzwerke entstehen und Arbeitswelten neu gedacht werden. Und wer weiß – vielleicht liegt in der Luft auch in Zukunft noch ein Hauch von Kakaobutter.


