Janecka

Wien
2017-01-20T13:46:11+00:00

Project Description

Janecka

project: Juwelier Janecka
typ: Juwelier-Geschäft
client: Fam. Janecka
location: Linzer Straße 214, 1140 Wien
time: 2013
link: www.janecka.at

Fassade und Innenraum orientieren sich am Kunden

smartvoll architekten verhalf einem Wiener Traditionsjuwelier zu einem zeitgemäßen Auftritt. Fassade und Innenraum aus den 70er Jahren wurden komplett neu gestaltet. Das Ergebnis ist ein Verkaufslokal, das die Waren wirkungsvoll in Szene setzt und zugleich den Kunden in den Mittelpunkt rückt. Damit stellen die beiden Architekten einmal mehr ihre Expertise im Bereich Retail unter Beweis – speziell auch für Juweliere.

Nach Prestigeprojekten in der Wiener Innenstadt – allen voran den Verkaufsräumen des Juweliers Köck am Graben – zog es Philipp Buxbaum und Christian Kircher diesmal in die Vorstadt: Der Juwelier Janecka befindet sich in einem klassischen Gründerzeithaus auf der Linzer Straße im 14. Bezirk. Es galt, das in die Jahre gekommene Verkaufslokal architektonisch rundum zu erneuern und an heutige Kundenerwartungen anzupassen. „Uns ging es darum, eine Balance herzustellen – zwischen Großzügigkeit und Intimität, Offenheit und Privatheit. Das  Exklusive nach vorne zu stellen und trotzdem Wohlfühlatmosphäre zu schaffen“, so die Architekten. „Dazu gehörte auch, den Markensupermarkt aus den 70er Jahren ohne Pardon aufzuräumen.“

Im Verkaufsraum sorgen klare Linien und reduzierte Farben für Übersichtlichkeit. Der „frontale“  Verkaufsansatz wird konsequent vermieden. Stattdessen lädt der Raum zum ungezwungenen Erkunden von Pulten und Vitrinen ein. Ist Beratung gewünscht, stehen geschütztere Bereiche zur Verfügung. Für die Wände wählten die Architekten einen Stoff der dänischen Textilmanufaktur Kvadrat. Das schafft nicht nur Wärme, sondern ist auch schalltechnisch günstig, vor allem in Hinblick auf Einzelgespräche.

Zur bestehenden Hausfassade ist die neue Außengestaltung in harmonischen Kontrast gesetzt: Die vertikale Gliederung wird aufgenommen und weitergeführt, jedoch in eine Struktur von zeitgenössischer Ästhetik übertragen. Das Unterbrechen der Front in der Vertikalen schafft zugleich Präsentationsnischen, in der die Waren deutlich besser zur Geltung kommen als im großen, zuvor überladen wirkenden Schaufenster. Ein Dach bietet Schutz vor Regen und Sonne, lädt zum Verweilen vor der Auslage ein.